Psychiatrische Zentrum AR, Projekteil Haus IV, Herisau

Projektwettbewerb selektiv, 2. Rang

Bauherrschaft: Kanton Appenzell Ausserrhoden

 

Die in den vergangenen Jahren durch etliche Umbauten verunklärte Gebäudestruktur im Inneren soll durch die Teilsanierung bestmöglich geklärt werden. Dies erhöht den funktionalen Nutzen des Gebäudes im späteren Betrieb.
Die Pflegestützpunkte werden auf allen Ebenen als „Cockpit“ im Zentrum des Baus angeordnet. Die weiteren Räume wie Büros, Besprechungsräume etc. sind im Kopf des neuen Gebäudeteils geplant. Durch die vorgeschlagene Gebäudestruktur bleiben die Korridore auch in Zukunft natürlich belichtet.

Die neue Erschliessung des Gebäudes erfolgt durch den Einschnitt im Baukörper klar gezeichnet und gut auffindbar direkt auf dem Strassenniveau. Aus dem äusseren Eingangsbereich gelangt der Besucher in die ca. 4 m hohe, querliegende Eingangshalle mit direkter Liftanbindung. Diese Eingangshalle ist zum Erd- und Untergeschoss je ein halbes Stockwerk versetzt, die Treppenanlage wird durch ein grosszügiges Oblicht belichtet, so wird eine grosszügige Lichtstimmung geschaffen, welche den feudalen äusseren Ausdruck in den Innenraum transportiert.

Das Haus IV muss als Gesamtvolumen gelesen werden können. Der neue Mittelrisalit nimmt direkten Bezug auf die bestehenden Proportionen. Als verputzter Massivbau lehnt er sich im Ausdruck an den Bestand an, zeichnet sich aber durch eine leicht abweichende Putzstruktur, steinerne Fenstergewände und seine etwas klarer geschnittene Form aus.

 

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