Einbau Caliente Bar, St.Gallen

Direktauftrag nach Studie 2009, Realisierung 2010

Bauherrschaft: Caliente Bar, St. Gallen

 

Die Implementierung des südamerikanischen Lebensgefühl in die Altstadt von St.Gallen – tangiert die Grenze zum Skurrilen. Im vorgefundenen Kontext ist das Nachtleben von St.Gallen bereits Teil des Quartiers und die heterogene Nutzungsstruktur typisch für die östliche Altstadt. 

Das Objekt liegt in einer Blockrandbebauung, welche einerseits einen Hofraum bildet, andererseits den öffentlichen Stadtraum der Brühlgasse begleitet. Ursprünglich führte eine Passage durch das Gebäude in den Innenhof des Spisermarktes und es bestand eine erlebbare Verbindung zum halböffentlichen Hofraum, deren Typologie zum Stadtbild von St.Gallen gehört. Genau diese Verbindung wollten wir in der innenräumlichen Gestaltung erlebbar machen. 

Die vorgefundene Grundform wies eine freie Geometrie auf und inspirierte die stadträumliche Situation aus Südamerika aufzugreifen. In der Zufälligkeit und Raumabfolge der Favelas fanden wir den konzeptionellen Ansatz der Gestaltung. Die Ausarbeitung einer Raumatmosphäre, aus der Dynamik und Lebensgefühl spürbar werden sollen, liess einen Farbraum entstehen, in dem Nutzungsinseln als expressive Raumkörper Gassen und Platzabfolgen bilden und welcher den Besucher zur neugierigen Erkundungsreise animiert.

 

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*Ursprüngliche Veröffentlichung unter fingermunz architekten